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Unsere Mission

SynCom ist die Plattform für Synthese und Kommunikation des Helmholtz Forschungsbereichs ‚Erde & Umwelt‘: Hier erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseren Planeten in neun Themenfeldern, die das gesamte Erdsystem umfassen.

SynCom führt Forschungsergebnisse der verschiedenen Disziplinen zusammen, baut Brücken und stellt fundiertes und verständliches Wissen für gesellschaftliche Debatten und politische Entscheidungen bereit. So trägt die Helmholtz Erdsystemforschung zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit bei.

Von Workshops bis hin zur evidenzbasierten Politikberatung bietet SynCom maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Stakeholder an. SynCom vernetzt Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft mit der Helmholtz-weiten Forschungsgemeinschaft.

Projekte

SynCom-Projekte nehmen übergreifende Fragen von besonderer gesellschaftlicher Relevanz in den Blick. Die Projekte arbeiten über die Grenzen der einzelnen Themenfelder im Programm „Changing Earth – Sustaining our Future“ hinweg.

Forscherinnen und Forscher aus dem Forschungsbereich ‚Erde und Umwelt‘ können jederzeit neue Projekte einbringen und damit auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen reagieren. SynCom-Projekte bestehen aus Beiträgen von mehreren Helmholtz-Zentren und sind auf eine Laufzeit von neun bis zwölf Monaten ausgelegt. Leitlinien sind dabei die Orientierung an konkreten Zielen und an den Ziel- und Interaktionsgruppen, denen die Synthese-Ergebnisse dienen sollen.

Die drei aktuellen SynCom-Projekte sind „Städte im Klimawandel“, „Digitale Zwillinge“ und „Frühwarnung vor Naturgefahren“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind herzlich eingeladen, sich an bestehenden Projekten zu beteiligen oder neue Projekte einzubringen.

© M. Langhans, AWI

Städte im Klimawandel

Ziel des Projekts ist es, Wissensbestände und Forschungsergebnisse zu städtischen Transformationsprozesse bereitzustellen. Damit wird die beratende Funktion, die dem Forschungsbereich Erde und Umwelt zukommt, wahrgenommen.

Das Projekt „Städte im Klimawandel“ möchte Städten und Kommunen beim Ausbau nachhaltiger Infrastrukturen unterstützen. Außerdem zielt das Projekt auf die erfolgreiche Umsetzung von Klima-Aktionsplänen in ländlichen Regionen ab.

Langfristiges Ziel ist es darüber hinaus, disziplinübergreifende Weiterbildungsangebote zur Verfügung zu stellen.

Projektleitung

Contact: Stefanie Dankert (SynCom Office: stefanie.dankert@gfz-potsdam.de)

© AWI, DLR

Digitale Zwillinge

Ein Digitaler Zwilling des Erdsystems ist eine digitale Kopie der Erde. Diese veranschaulicht den Ist-Zustand der Erde sowie ihre zeitliche Entwicklung. Dabei entspricht sie dem gegenwärtigen Stand der Forschung und den Gesetzen der Physik.

Digitale Zwillinge können potenzielle Zukunftsszenarien visualisieren, die abhängig sind vom menschlichen Handeln. Sie können aufzeigen, welche Weichen gestellt werden müssen, um negative Szenarien zu vermeiden und entsprechend vorauszuplanen. Digitale Zwillinge beantworten „Was Wäre Wenn“-Fragen.

Die Projektgruppe sammelt Ideen zur Modellierung von und Forschung an Digitalen Zwillingen. Ziel ist es, eine gemeinsame Definition für einen Digitalen Zwilling innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft und des Forschungsbereichs zu erarbeiten.

Wissenschaftler

Contact: Stefanie Dankert (SynCom Office: stefanie.dankert@gfz-potsdam.de)

© Michael Dietze, GFZ

Frühwarnung bei Naturgefahren

Frühwarnsysteme können die Verbreitung und das Ausmaß von Naturkatastrophen voraussagen und ihren Anfangspunkt definieren. Sie können die Arbeitsabläufe für die Verbreitung von Warnmeldungen festsetzen sowie den Katastrophenschutz informieren.

Anzahl und Intensität von Naturkatastrophen haben auf globaler Ebene zugenommen. Damit geht einerseits eine erhöhte Verwundbarkeit von Gesellschaften einher. Andererseits führt die weltweit wachsende gesellschaftliche und wirtschaftliche Vernetzung zu einer Verbesserung der Frühwarnsysteme.

Das SynCom-Pilotprojekt „Frühwarnung vor Naturgefahren“ konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Methoden wie kontinuierliches, hochauflösendes Monitoring, schnelle Modellierung sowie Maschinelles Lernen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse einerseits Stakeholdern zur Verfügung zu stellen, und andererseits in den Dialog mit Behörden, Politik und der Zivilgesellschaft zu treten. Dabei soll die gesamte Warnkette vom Messen der Katastrophe über die Risikoanalyse bis hin zur Warnkommunikation abgedeckt werden.

Wissenschaftler

Contact: Sergiy Vorogushyn (Anchor Person: sergiy.vorogushyn@gfz-potsdam.de)

Struktur

Verschiedene Gremien unterstützen die Arbeit von SynCom: An den entsprechenden Prozessen sind das Koordinierungsbüro, das Management Board und die Vize-Präsidentin sowie das Program Board beteiligt. Das SynCom-Koordinierungsbüro arbeitet außerdem eng mit der AG SynCom, dem Redaktionsbeirat sowie den Anker-Personen in den jeweiligen Zentren zusammen. Damit ist die enge Kooperation der beteiligten Helmholtz-Zentren sichergestellt.

Das SynCom-Koordinierungsbüro

Das SynCom-Koordinierungsbüro koordiniert die Prozesse zwischen den einzelnen Gremien (Management Board, Program Board) und kommuniziert mit Stakeholdern und Partnern. Es unterstützt bei der strategischen Entwicklung der SynCom und nimmt ihre Interessen wahr.