Societal Impact in PoF V
Workshop zur Planung und Evaluierung gesellschaftlicher Wirkung im kommenden Helmholtz Erde und Umwelt-Programm „One Earth – Science and Solutions for a Livable Planet“
© Helmholtz-Forum Erde und Umwelt
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Eine Erde, ein Programm – und ein gemeinsamer Ansatz zur Planung und Evaluierung der gesellschaftlichen Wirkung unserer Forschung: Am 17. und 18. Juni 2026 traf sich eine Expert:innengruppe in der Helmholtz-Geschäftsstelle, um ein Konzept für eine wirkungsorientierte Planung und Evaluierung zu erarbeiten und Möglichkeiten für dessen Umsetzung in der kommenden Phase V der Programmorientierten Förderung (PoF) des Helmholtz-Forschungsbereichs Erde und Umwelt (2028–2034) zu identifizieren.
Das Forschungsprogramm „One Earth – Science and Solutions for a Livable Planet“ widmet sich großen gesellschaftlichen Herausforderungen und gestaltet die Zukunft von Wissenschaft und Gesellschaft. Um dies zu erreichen, tritt der Forschungsbereich Erde und Umwelt in den Dialog mit einem breiten Spektrum an Akteuren. Die neun Topics des neuen Programms planen den Einsatz transdisziplinärer Ansätze sowie von Co-Design-Verfahren und die Einbindung der Sozialwissenschaften, um sicherzustellen, dass die Forschungsergebnisse zu Innovationen und gesellschaftlicher Entwicklung beitragen. Einige Topics schlagen bereits Ansätze für eine wirkungsorientierte Planung und Evaluierung vor, ergänzt durch vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Wissenstransfer (Outreach) und Kommunikation. Zudem zielen fünf übergreifende Synthese-Themen gezielt darauf ab, die Erkenntnisse aus den einzelnen Topics zusammenzuführen und in gesellschaftliche Wirkung zu übersetzen.
Auch aufgrund dieser im Programm festgehaltenen Verpflichtung diskutierten rund 20 Expert:innen aus den Bereichen Wirkungsplanung, Wissenstransfer, Kommunikation und PoF darüber, wie die gesellschaftliche Wirkung im Forschungsprogramm erzielt und erfasst werden kann. Sie schlagen einen harmonisierten, praxisorientierten Ansatz vor, der die gemeinsame Forschungsmission stärkt und die Sichtbarkeit der erzielten Entwicklungen erhöht. Die vorgeschlagenen Leitlinien basieren auf den Konzepten „Input – Output – Outcome – Impact“ (IOOI), der „Theory of Change“ sowie „Impact Stories“ und legen den Schwerpunkt auf die praktische Umsetzbarkeit.
„Unsere interdisziplinäre Gruppe ist einen wesentlichen Schritt vorangekommen“, sagt Dr. Katharina Sielemann, Referentin für Synthese und Kommunikation im Büro des Helmholtz-Forums Erde und Umwelt und Mitorganisatorin des Workshops gemeinsam mit Ruth Krause (HIFMB), Maike Nicolai (GEOMAR) und Dr. Ulrike Sylla (GFZ). „In den kommenden Wochen werden wir weiter an unserem Vorschlag arbeiten und hoffen, ihn voranbringen zu können, um die Ziele des ‚One Earth‘-Programms zu unterstützen.“