Der Forschungsbereich Erde und Umwelt reicht Beitrag zur Convention on Biological Diversity ein

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Das Helmholtz-Forum Erde und Umwelt hat für den Helmholtz-Forschungsbereich Erde und Umwelt einen offiziellen Beitrag zur Convention on Biological Diversity (CBD) eingereicht. Das CBD-Sekretariat erfasst auf einer zentralen digitalen Plattform Forschungsaktivitäten, Maßnahmen und Fortschritte im Rahmen des Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework. Auf dieser Plattform können staatliche wie nichtstaatliche Akteure ihre Beiträge zum Biodiversitätsschutz sichtbar machen und international dokumentieren. Die veröffentlichten Beiträge fördern den Austausch, bündeln Wissen und stärken die Zusammenarbeit zwischen internationalen Akteuren. Die eingereichten Informationen fließen in den globalen Fortschrittsbericht ein, der bei der 2026 United Nations Biodiversity Conference (COP 17) in Jerewan eine zentrale Rolle spielen wird.

Helmholtz betreibt umfassende Monitoring-Infrastrukturen, die langfristige Beobachtungen von terrestrischen, aquatischen und marinen Ökosystemen ermöglichen. Besonders im Bereich Meeres- und Polarbiodiversität werden Struktur, Funktion und Anpassungsfähigkeit von Lebensgemeinschaften untersucht, ebenso wie biogeochemische Kreisläufe und die Folgen menschlicher Einflüsse. Darüber hinaus entwickelt Helmholtz innovative Methoden zur Erfassung von Umweltstressoren, um Biodiversitätsveränderungen und deren Ursachen präzise zu dokumentieren.

Durch diese Forschung trägt Helmholtz dazu bei, Veränderungen der biologischen Vielfalt systematisch zu erfassen, deren Zusammenhänge mit Ökosystemfunktionen zu verstehen und wissenschaftlich fundierte Handlungsoptionen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität bereitzustellen.