Das Projekt HydroExtremes in den Medien

September 2026

Starkregen, Hochwasser, Hitzewellen und Dürren stellen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt vor wachsende Herausforderungen. Im Projekt HydroExtremes des Helmholtz-Forums Erde und Umwelt arbeiten Forschende aus sechs Helmholtz-Zentren gemeinsam zu diesen hydrometeorologischen Extremen.

Interview mit :newstime (September 2026)

Im Gespräch mit dem Nachrichtenformat :newstime von ProSiebenSat.1 erklärt Prof. Dr. Harald Kunstmann (KIT), warum ein möglicherweise sehr starker El Niño auch für Deutschland ein Risiko ist. Jahre mit El Niño sind noch einmal deutlich wärmer, und dieser Effekt kommt zur globalen Erwärmung hinzu. Kunstmann rechnet deshalb im kommenden Jahr mit neuen Temperaturrekorden und vielen Extremereignissen. Deutschland wäre vor allem indirekt betroffen, zum Beispiel durch Ernteausfälle in Regionen, aus denen wir Lebensmittel beziehen. Den Artikel finden Sie hier.

Interview der Helmholtz-Gemeinschaft (September 2026)

Vor dem Hintergrund des trockenen Sommers 2026 sprechen Prof. Dr. Peter Knippertz und Prof. Dr. Harald Kunstmann (beide KIT) in einem Interview der Helmholtz-Gemeinschaft über hydrometeorologische Extreme in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Starkregen, Hochwasser und Dürre nicht getrennt voneinander betrachtet werden sollten und wie sich mehr Wasser in der Landschaft halten lässt. Die beiden Forscher zeigen außerdem, wo entlang der Prozesskette vom Wetter bis zu den Auswirkungen noch Unsicherheiten bestehen. Sie erläutern auch, was die Helmholtz-Gemeinschaft mit ihrer Expertise, langfristig angelegter Forschung und umfangreichen Daten beitragen kann. Das vollständige Interview finden Sie hier. 

Interview bei BR24 (August 2026)

Im Interview mit BR24 ordnet Prof. Dr. Harald Kunstmann die Trockenheit und die niedrigen Pegelstände in Bayern ein. Außergewöhnlich ist die Lage vor allem, weil mehrere trockene Jahre aufeinanderfolgen. Da das Grundwasser die Flüsse im Sommer speist, verstärken die seit Monaten niedrigen Grundwasserstände das Niedrigwasser zusätzlich. Das Trinkwasser sei nicht gefährdet. Beim Wassersparen dürfe man aber nicht nur auf Privathaushalte schauen, sondern auch Gewerbe und Landwirtschaft müssten sorgfältiger mit Wasser umgehen. Dabei könne Deutschland von trockeneren Ländern lernen. Das Interview können Sie bis zum 03.08.2028 hier abrufen.

Gastbeitrag im Handelsblatt Journal „Wirtschaftsfaktor Wasser“ (Juli 2026)

In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt Journal „Wirtschaftsfaktor Wasser“ befasst sich Prof. Dr. Harald Kunstmann mit Wasser zwischen den Extremen Dürre und Hochwasser. Zugleich beleuchtet er die Rolle von Wasser als Wirtschafts- und Standortfaktor, etwa für die Trinkwasserversorgung, die Landwirtschaft, die Kühlung von Kraftwerken und Rechenzentren oder die Halbleiterproduktion. Kunstmann plädiert dafür, „zu viel“ und „zu wenig“ Wasser gemeinsam zu denken und zu managen. Diesen Ansatz verfolgt auch das Projekt HydroExtremes. Den Gastbeitrag finden Sie hier. 

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